Remina
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Die Geburtstagswoche

Anfangs fühlte ich mich in der neuen Wohnung noch fremd, aber es gab mir trotzdem auch das Gefühl der Freiheit. Ich hatte mir Urlaub genommen, weil wir in dieser Woche Geburtstag hatten.
In dieser Woche hab ich mehr Menschen kennen gelernt als sonst in einem halben Jahr.
Jeden Tag kamen fremde Menschen zu uns und wir feierten so quasi unseren Geburtstag. Meine Zwillingsschwester war da intelligenter als ich und hat sich nicht so stark beeinflussen lassen.
Ich hingegen hatte in dieser Woche 5 Tage hintereinander gefeiert und die Party mit Fieber, Kopf- und Halsschmerzen beendet. Folglich war ich am Samstag, an unserem Geburtstag, komplett k.o.

Manche Momente aus dieser Zeit waren echt toll, da war ich auch froh, dass ich mitgemacht hatte, nur manche Erfahrungen hätte ich mir lieber erspart. Denn durch die neuen Menschen und das „anpassen“ an die Leute, hatte ich meine Persönlichkeit so krass verändert, dass ich fast den größten Fehler meines Lebens gemacht hätte. Aber dies bleibt erstmal noch ein Geheimnis.

Das lustigste Erlebnis aus dieser Woche war als wir in der Nacht von Freitag auf Samstag raus gingen und im Regen durch die Straßen tanzten. Wir waren nur zu zweit, sie hatte Musik aufgedreht – es war immer wieder derselbe Song – aber wir hatten trotzdem großen Spaß.
Erst kamen wir an unserer alten Schule vorbei, und hatten uns viele alte Geschichten erzählt, dann liefen wir weiter die Straßen entlang und ich bekam Geburtstagsständchen von fremden Autofahrern. Nach einer Weile hielten wir bei einem jungen Taxifahrer, der nach Feuer für seine Zigarette fragte. Wir erzählten ihm von unserer Woche und liefen dann weiter zu einem Lokal, in dem ihr Freund arbeitete. Kurz vorher hielten nochmals 2 Männer und fragten, wieso wir hier so allein rumlaufen. Sie hatten uns angeboten mit uns „feiern“ zu fahren und wir sollen einfach einsteigen. Wir guckten uns kurz an und liefen dann lachend davon.
Sie hatten uns anfangs verfolgt, aber als wir zum Taxifahrer liefen und dort einstiegen ließen sie von uns ab.

Einerseits waren das schon prägende Erlebnisse, welche ich mit IHR erlebt hab.. andererseits wünschte ich mir heute, dass ich das alles mit einer ECHTEN Freundin erlebt hätte.
6.2.15 19:59


Sie - das Problem

Ich freue mich schon auf den Umzug. Der Grund wieso meine Schwester und ich ausziehen wollen, ist weil wir derzeit in einer 110m²großen Wohnung wohnen und uns die zu 2. nicht mehr leisten können und wollen. Als wir eingezogen sind waren wir noch 4 Mädchen… leider hat uns dann 2 Monate nach dem Einzug die eine Mitbewohnerin bestohlen und einige Monate später fing die andere an Drogen zu nehmen und Drogenpartys in unserer Wohnung zu feiern. Zusätzlich war diese labil und hat sich gelegentlich geritzt..
Und wir wollen jetzt einen Neustart. Hoffentlich kommt es in der neuen Umgebung nicht zu solchen Bekanntschaften

Alle Probleme die ich letztes Jahr hatte – einschließlich des Diebstahls – hatten wir nur weil wir uns mit der falschen Person angefreundet hatten. Alles begann mit ihr.
Ich hab sie damals in der Schule kennen gelernt und empfand sie als angenehmen Zeitgenossen, weil man ihr nicht immer so viel erzählen musste. Damals war ich noch sehr ruhig…
Eines Tages kam sie plötzlich mit einem fremden Handy an und sagte sie hätte dem Hausmeister vorgelogen es sei ihres. Er hat es ihr natürlich gegeben bis sich dann ein kleiner Junge gemeldet hat.
Weil sie immer mit meinem Zwilling und mir unterwegs war, hatte der Direktor uns des Öfteren gefragt, ob wir vielleicht wüssten wo das Handy ist. Ich hatte natürlich keine Ahnung, weil ich danach nichts mehr davon gehört hatte. Mein Zwilling aber wusste wo es war, verriet es aber nicht. Die angebliche Freundin hatte das Handy in die Schultasche meiner Schwester geschmuggelt und es ihr kurz vor der Kontrolle gesagt. Sie hatte Glück, dass sie dort nicht nachgeschaut hatten.
Das alles klärte sich eine Woche später dann auf, weil meine Schwester nicht mehr lügen wollte.

Weiterhin ungut aufgefallen war sie als sie im Unterricht Alkohol konsumiert hat. Oder immer geschwänzt hat. Ich wollte da nie mitmachen, weil mich bei solchen Sachen das Gewissen wachgerüttelt hatte, mein Twin hingegen machte mit. Mehrmals.

Ich hatte dann einige Jahre keinen Kontakt mehr zu ihr, weil ich auf die Ausbildung und Computerspiele fixiert war. Mein Zwilling ging noch öfters mit ihr fort, aber nach einer Weile hatten sie dann auch nicht mehr so viel Kontakt zueinander.

Kurz vor unserem 19. Geburtstag hatte sie sich plötzlich wieder gemeldet. Wir hatten wieder mehr unternommen und hatten dann auch geplant irgendwann einmal zusammenzuziehen.

Dies taten wir dann im Mai 2014. Zusammen mit einer alten Freundin von ihr, mit der sie gemeinsam in die Grundschule ging.
Ich weiß nicht wieso ich mir das alles nicht noch einmal durch den Kopf gehen hab lassen. Jung und Dumm trifft es bei dieser Entscheidung ziemlich gut, vor allem weil ich anfangs gar nicht ausziehen wollte..
Ich tat es nur für meine Schwester, weil sie unbedingt weg wollte.
6.2.15 16:53


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